Sandungsanlagen werden in Schienenfahrzeugen eingesetzt, um die Haftreibung zwischen Rad und Schiene zu erhöhen. Die Betätigung erfolgt entweder automatisch oder durch den Fahrer, der dieses Hilfsmittel beim Anfahren und Bremsen der Fahrzeuge gezielt einsetzen kann.
Bei der Notbremsung eines Fahrzeuges wird die Sandung automatisch eingeschaltet. Der Sand befindet sich in einem Sandkasten und wird bei Bedarf mit Druckluft zwischen Rad und Schiene geblasen.
Vorteile:
- Optional 2-stufiges oder stufenlos geschwindigkeitsabhängiges Sanden
- Komplett vormontierte Sandkästen: Plug & Play
- Kompaktes Design
- Günstige Lebenszykluskosten
Knorr-Bremse als kompetenter Partner bietet alle Komponenten einer Sandungsanlage an:
Luftversorgung
Sie erfolgt durch den Fahrzeugkompressor oder über einen elektrischen Kleinverdichter.
Sanddosieranlagen
Sanddosieranlagen funktionieren nach dem Überdruck- oder Unterdruckprinzip. Neben der Sandungsfunktion kann auch eine Trocknungsfunktion für den gesamten Sandkasteninhalt realisiert werden.
Sandrohrheizungen
Sie verhindern das Einfrieren und Verstopfen des Sandrohres.
Sandstandskontrolle
Die Sandstandskontrolle erfolgt mittels Schauglas oder elektronisch mittels Füllstandssensor.
Sandkasten
Als Systemlieferant kann Knorr-Bremse Systeme Sandkästen entsprechend der Kundenspezifikationen liefern.
Sandkastendeckel
Sandkastendeckel für manuelle Befüllung oder Befüllung mit Sandpistole.


